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Caserenite

Entwurf + Konzeption + Baueingabe

Baustart 2026-2027

 

Ein Einfamilienhaus in der südlich gelegenen Obwaldner Gemeinde Lungern. Die unbebaute Parzelle befindet sich in einem der ältesten Dorfteile der historischen Siedlung. Die Einstufung im ISOS-A sowie die Vorgaben des örtlichen Denkmalschutzes prägen das Projekt wesentlich.

 

Aufgrund der hohen Anforderungen an Gestaltung und Einbindung in den bestehenden Kontext wurde frühzeitig der Austausch mit der Denkmalpflege Obwalden gesucht. In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachstellen und der Bauherrschaft entwickelte sich schrittweise ein Projekt, das sowohl den ortsbaulichen Vorgaben als auch den Bedürfnissen der zukünftigen Bewohnenden gerecht wird.

 

Das Gebäude gliedert sich ortsbildtypisch in drei Geschosse: Sockelgeschoss, Wohngeschoss und Obergeschoss. Das Sockelgeschoss nimmt die notwendigen Nebenräume auf. Das Wohngeschoss wird hangseitig erschlossen und bildet den zentralen Lebensbereich. Das Obergeschoss dient als Rückzugsort mit den privaten Schlafräumen.

 

In Anlehnung an traditionelle Wohnstrukturen im Kanton Obwalden sind die Räume um einen zentralen Kern organisiert. Ursprünglich diente dieser der Beheizung des gesamten Hauses – der Ofen in der Gebäudemitte strukturierte die umliegenden Aufenthaltsräume.

 

Das Grundrisskonzept greift diese Typologie auf: Der Kern gliedert jedes Geschoss in eigenständige Bereiche, die je nach Bedarf verbunden oder separiert werden können.

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